Nach neuen Ecken nun Kinetik – der Ford Focus

Nach nur drei Jahren auf dem Markt wird der Focus II einem Facelift unterzogen. Das etwas plump wirkende Design konnte die Käufer nicht so recht locken wie es der frische Vorgänger 1998 schaffte. Die Neugestaltung des Design-Programms von Ford wird angeführt vom neuen Mondeo, dessen sportlich-elegante „kinetic Design“ Linie nun auch auch auf die übrigen Modelle in der Produktpalette übertragen wird.

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Kraftvoller und sportlicher als bisher soll der Focus wirken und sich so einer breiteren Käuferschicht anbieten. Große, chromeingefasste Kühlergrills, scharf gezeichnete Scheinwerfer, ausgestellte Radhäuser, Lichtkanten an der Flanke bis hin zu modernen LED-Rückleuchten zeugen von großen Ambitionen der Kölner.
Im Innenraum fallen die Änderungen weniger drastisch aus. Bedienelemente und Materialien wurden verbessert und eine neue Mittelkonsole, die mit USB-Anschluß und 230V-Steckdose ausgestattet werden kann, integriert.

Der Focus wurde aber nicht nur optisch weiterentwickelt, auch technisch hat sich einiges getan. Das neue PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe zum Beispiel, das zusammen mit Getrag entwickelt wurde. Es wird im Duratorq-TDCI Modell angeboten und kombiniert die Effizienz einer Handschaltung mit dem Komfort einer Automatik. Es funktioniert wie zwei kombinierte Handschaltgetriebe, eines mit den Gängen 1,3 und fünf, das andere kümmert sich um 2,4 und sechs. Die Kupplung des gewählten Ganges ist geschlossen, wobei in der zweiten Einheit der nächste Gang bereits vorgewählt ist und beim Gangwechsel nun nur noch die beiden Kupplungen von der Getriebesteuerung gegenläufig betätigt werden müssen. Der Fahrer merkt dies nur an den fehlenden Schaltrucken, die wegen der fehlenden Zugkraftunterbrechung praktisch ausbleiben. Der Verzicht auf die Wandlerautomatik schlägt sich laut Ford auch in einem 10% besseren Kraftstoffverbrauch beim 100kW (136PS) starken Duratorq-TDCI nieder.

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Als neues Modell führt Ford den Focus ECOnetic ein. Dieses Sparmodell, basierend auf dem 80Kw (109PS) starken 1,6l Duratorq-TDCI, bringt es auf einen CO²-Ausstoß von 115g/km. Die Senkung wurde mit einem mittlerweile bekannten Maßnahmenpaket realisiert: Verbesserte Aerodynamik durch Tieferlegung, verschlossenen Lufteinlässe und optimierte Schürzen und Schweller. Die Servolenkung wurde in ihrer Leistungsaufnahme bei Geradeausfahrt optimiert und das Getriebeöl ist von besonderer Viskosität um leichten Lauf sicherzustellen. Das alles zusammen mit dem überarbeiteten Motormanagement lassen den ECOnetic zum Spritsparer werden. Die Abstimmung kommt auch den restlichen 1,6l Modellen zu Gute.

Neben den überarbeiteten Dieselmotoren bietet Ford noch die aus dem alten Modell bekannten Benziner an und behält auch „ökologische Alternativen“ mit der 2.0l-Erdgas-Variante und dem 1,8l-FlexiFuel Modell für Bio-Ethanol im Programm.

Die Preise für die überarbeiteten Modelle stehen noch nicht fest, sollen aber in Kürze bekannt gegeben werden.

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