Breitensport – der Volkswagen Scirocco

shortcut:

das überrascht: mutiges Äußeres, schlechte Rundumsicht
das ist gut: sparsame Motoren, 7-Gang DSG, Preis
das weniger: langweiliges Cockpit

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Der Scirocco ist zurück! Wir meinen jetzt nicht die flachstahlverstärkten Kisten der „Vollgas, Freunde!“, sondern den Echten. 34 Jahre nach dem Ersten zeigt VW nun die moderne Interpretation des günstigen Volkssportlers.

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Angrifflustig steht er da, der Scirocco. Breite Haube mit zusammengekniffenen Scheinwerfern und einem riesigen Lufteinlass sind schon an der Front deutliche Indizen für gesteigerte Dynamik. Die Spannung hält sich auch an der Seitenpartie, mit den dezent ausgearbeiteten Schwellern und der ansteigenden Fensterlinie, die schließlich in der breiten C-Säule mündet. Diese ist auch verantwortlich für die stämmige Heckpartie des Sciroccos. Zusammen mit den kleinen Rückleuchten und den breiten Kotflügeln präsentiert sich hier die Schokoladenseite des neuen Wolfsburgers.

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Im Innenraum gibt bleibt indes alles beim Bekannten. Das Armaturenbrett kommt vom Klappdachcabrio Eos, wie auch die Türtafeln, die Sportsitze kennt man aus dem Passat und das einzig aufregende im Inneren sind die hinteren Einzelsitze. Aufregend deshalb, weil durch die integrierten Kopfstützen und den wie erwähnt massiven C-Säulen die Rücksicht doch stark eingeschränkt werden wird.

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Platz biete der Scirocco dann aber doch genug, spricht VW doch von bis zu 1,90m großen Personen, die auch hinten noch angenehm mitfahren können. Das Kofferraumvolumen fällt mit unter 300 Litern recht mager aus, hier folgt eben die Funktion der Form, denn die äußeren Abmaße lassen auf mehr Platz schließen, denn der Scirocco ist mit 4,26m Länge auf Golfniveau und mit 1,81m fast so breit wie ein Passat.
Nun aber zu den interessanten Dingen eines Sportwagens, den Motoren: VW hält zum Start vier Aggregate bereit. Die TSI-Benziner kommen mit 122PS, 160PS und mit den 200PS aus dem GTI. Die Dieselfraktion darf sich am neuen Common-Rail TDI mit 2.0 Litern Hubraum und 140PS erfreuen. Die beiden kleinen Benziner sind auch mit dem neuen 7-Gang Direktschaltgetriebe kombinierbar, welches gerade mit der 160PS Version gehörigen Fahrspaß verspricht. Das serienmäßige Sportfahrwerk soll diesen noch steigern. Es verfügt über eine „adaptive Fahrwerksregelung“, die nicht nur die Dämpferkennlinie beeinflusst, sondern auch die Kennlinie der elektrischen Servolenkung variiert.

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Der Fahrer hat drei Kennlinien zur Wahl, wobei die „Normal“ Stellung allen Ansprüchen genügen sollten, dass sie abhängig von Geschwindigkeit und Fahrbahnbeschaffenheit den besten Kompromiss aus Handlichkeit und Komfort herzustellen versucht. Ist der Fahrer dennoch anderer Meinung, kann er die beiden übrigen Modi „Comfort“ oder „Sport“ auswählen um das Fahrwerk nach seiner Laune abzustimmen.
In den Handel kommt der Scirocco im Spätsommer diesen Jahres zu Preisen, die wohl der Ausstattung entsprechend etwas über dem des Golf liegen.

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