Kleines G – Präsentation des Mercedes-Benz GLK

das überrascht: wie mutig Mercedes-Design sein kann
das ist gut: die Ernsthaftigkeit, sowohl im Gelände, als auch im Verbrauch
das weniger: dass der 204PS 4-Zylinder-Diesel noch nicht verfügbar ist


Der Kastenwagen, diese Beschreibung passt am besten zur Mercedes G-Klasse. Unlängst zum x-ten Mal modellgepflegt mit neuesten Multimedia-Systemen und modischen Scheinwerferlayouts ist sie der Dauerbrenner in der Mercedes Produktpalette. Ihre Fans halten Ihr die Treue, denn Qualität, Geländegängigkeit und Auftreten sind immer noch unerreicht.
Die jüngere, „aktive“ Generation liegt aber mit dem alten Koloss nicht mehr auf einer Wellenlänge und deshalb gibt es nun den GLK. Mag mancher den Neuen in die gleiche „hairdressers-Schublade“ wie den SLK stecken, zeugt das Äußere des GLK von frischem Wind bei Mercedes. Selten hat eine Neuvorstellung solch mutige Züge getragen. Die kantige Optik verleiht dem Stuttgarter Charakter und hebt ihn wohltuend von der meist pausbäckig runden SUV-Konkurrenz ab.

Dieser will er auch im Gelände davonfahren und deshalb haben die Stuttgarter Ingenieure ihm den bekannten 4matic-Allradantrieb mitgegeben, der von der elektronischen Differenzialsperre 4ETS unterstützt wird. Eine Bodenfreiheit von 20cm und große Böschungswinkel sorgen in Kombination mit einer guten Achsverschränkung für ordentliches Vorankommen in unwegsamem Terrain. Damit der GLK auf der Straße dennoch das Fahrverhalten und vor allem den Komfort eines modernen Automobils an den Tag legt wurde er mit einem „Agility Control Fahrwerk“ ausgestattet. Wie bei der Konkurrenz kann hier die Kennlinie des Fahrwerks verändert werden, doch nicht nur wie sonst üblich in festen Parametern wie hart, normal und weich, sondern erstmals „amplitudenabhängig“, sprich die besänftigenden Kräfte der Dämpfung sind nicht starr, sondern flexibel ausgelegt. Bei normaler Fahrt oder leichtem Geländeeinsatz ist das System komfortabel und weich abgestimmt um bei forscherer Gangart oder Ausweichmanövern sukzessive zu verhärten um so der gestiegenen Dynamikanforderung gerecht zu werden. Selbstverständlich ist neben aller Fahrwerkstechnik das bewährte Stabilitätsprogramm ESP mit an Bord, welches durch ein Gespannstabilisierungsprogramm auch sicheren Anhängerbetrieb gewährleistet. Da der GLK trotz kleiner Abmessungen und Leichtbaumaßnahmen über 1800kg auf die Waage bringt wurde bei der Motorenkonzeption großer Wert auf Effizienz gelegt. Die neue Generation der Vierzylinder-Diesel von Mercedes hält auch im GLK Einzug.

Das Einstiegsmodell ist zugleich das BlueEfficiency Modell mit besonderem Spritsparpotenzial. Der 2.2 Liter Diesel wird von einer zweistufigen Turboaufladung zwangsbeatmet und bringt es auf 170PS und 400Nm. Der Verbrauch liegt bei 6.9 Litern Diesel und der GLK 220 CDI BlueEffieciency erfüllt bereits die Euro 5 Abgasnorm. Der GLK 320 CDI ist das zweite Dieselaggregat, welches zum Start verfügbar ist. Er leistet 224Ps und 540Nm. Die Benzinvarianten werden ebenfalls mit bekannten Aggregaten der Stuttgarter bestückt und zwar den Sechszylindern GLK 280 und GLK 350 mit 231PS, bzw. 272PS. Die Kraftübertragung im kleinen SUV übernimmt bei allen Varianten serienmäßig die 7G-tronic Automatik.

Im Innenraum wird das kantige Design fortgeführt, jedoch entsprechen die Bedienelemente weitgehend der aktuellen C-Klasse. Wer das „Offroad-Technik-Paket“ ordert erhält zusätzliche Bedienknöpfe für Geländefahrprogramm und Bergabfahrhilfe. Passend dazu hält Mercedes ein „Offroad-Styling“ genanntes Paket bereit, welches neben einem Unterfahrschutz auch robuste schwarze Kunststoffapplikationen an Front- und Heckschürze enthält. Wer hingegen eher onroad unterwegs ist kann das „Sport-Paket Exterieur“ wählen, welches den GLK mit 19-Zoll Leichmetallfelgen, 20mm abgesenktem Sportfahrwerk und einem Chrompaket veredelt.

Marktstart des GLK ist der Juli 2008, bestellt werden kann der SUV ab sofort zu Preisen ab 40.341 EUR. Besonderes Highlight für Schnellentschlossene ist die Edition1, die neben dem „Sport-Paket Exterieur“ Extras wie 20-Zoll-Rädern, getönten Scheiben und schwarz-weißen Nappaledersitzen auch ein Navigationssystem bietet.

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