The murderer is back – der neue Chevrolet Camaro

Chevy – damit verbindet man große und schwere V8-Brocken aus der legendären Musclecar-Ära. Schaut man sich heute auf den Straßen um tummeln sich die kleinen Nubira’s, Lacetti’s und Matiz’ unter dem glanzvollen Namen.
Wer seine Fahrzeuge nun angesichts strammer Kraftstoffpreise ab Werk mit Flüssiggasanlagen ausrüstet und mit Kaufpreisen im 4-stelligen Bereich lockt kann mit dem alten Ich der Marke nichts mehr gemeinsam haben? Weit gefehlt, denn der Herrscher der späten 60er ist zurück: der Chevrolet Camaro.



Stolz prangt das Logo auf dem breiten Kühlergrill, die zusammengekniffenen Augen funkeln angrifflustig und auch die Seitenansicht zitiert den schönsten Camaro der ersten Serie von 1967. Der Hüftschwung des hinteren Kotflügels sorgt für ein stämmiges Heck in dem sich die vier Rückleuchten und ein großer Diffusor breit machen. Seine Anwesenheit zeugt vom Nachdenken der Ingenieure, die sich nicht mehr nur auf die „Geradeaus-Performance“ beschränken wollten, sondern dem Camaro auch Kurvengefühl mit auf den Weg geben wollten. Die sportlich abgestimmte Einzelradaufhängung vorne und die moderne Mehrlenkerhinterachse sollen jederzeit den Fahrbahnkontakt gewährleisten und die rundum innenbelüfteten Bremsen mit Vierkolbensätteln kümmern sich um adäquate Verzögerungswerte.


Um den Vortrieb kümmern sich wie in alten Zeiten V6 und V8 Aggregate, die beide zu sehr modernen Vertretern Ihrer Art gehören. Beide Motoren verfügen über Benzindirekteinspritzung und der 3.6 Liter V6 sogar über eine variable Ventilsteuerung, die ihm zu 305PS und 366Nm verhilft. Kombiniert werden kann der kleine Motor wie auch der V8 mit einem Sechsganghandschaltgetriebe, was den sportlichen Ambitionen sehr entgegen kommen sollte. Der große 6.2 Liter V8 ist im Prinzip aus der Corvette bekannt, leistet jedoch im Camaro nur 428PS und 553Nm.



Im Innenraum geht es modern zu mit blauer LED-Instrumentenbeleuchtung und Bluetooth-Infotainment, da ist es schön, dass der Fahrer Öltemperatur- und Druckanzeige nach alter Sitte über die Befindlichkeit der Aggregate informiert wird. Sogar die Getriebeöltemperatur zeigt der Camaro seinem Fahrer an – LED beleuchtet versteht sich.
Zu den Preisen schweigt Chevrolet noch beharrlich, wie auch zum genauen Liefertermin für die alte Welt, jedoch ist mit dem offiziellen Importbeginn nicht vor 2010 zu rechnen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: