Das schöne Biest – Aston Martin V12 Vantage

Basierend auf dem kleinen V8 Vantage Chassis haben die Ingenieure den 6.0 Liter V12 aus dem Supersportler DBS eingebaut und ihn unter Erfüllung von Lärm- und Abgasvorschriften auf 510 PS und 600Nm gezüchtet.

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Geschaltet wird über ein manuelles Sechsganggetriebe, dessen Aluminiumknauf massiv in den Innenraum ragt. Um ihn herum findet sich quadratmeterweise feinstes Wildleder, auch die Schalensitze sind mit dem rutschhemmenden Material bezogen.

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Leichtbautürtafeln in Karbon zeugen ebenso von der rennsportlichen Ausrichtung des Konzepts wie die Hauben und Anbauteile aus dem leichten Verbundmaterial. Aston Martin gibt das Gewicht des Racers mit unter 1600kg an, was nicht zu optimistisch erscheint.

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Aston Martin spricht vom „fahrerbezogensten Sportwagen“ in der Geschichte der Marke. Wenn man die Raffinessen des V12 Vantage bedenkt wirkt das durchaus glaubhaft. So ist zum Beispiel die Kardanwelle aus Karbonfaser um die Massenträgheit zu verringern und ein gieriges Ansprechen zu ermöglichen. Außerdem verfügt der Bolide aus Gaydon über Doppelquerlenker rundum und ein präzise abstimmbares Fahrwerk – von Hand versteht sich.

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Die Abluftöffnungen in der Motorhaube sind ebenso zweckmäßig wie der elektrisch aufstellbare Heckspoiler und sogar der Diffusor am Heck erfüllt im Aston einen Zweck. Anders als bei den meisten Hersteller ist er kein optisches Gimmick, sondern leitet die Luft gezielt unter dem Auto hindurch und bringt so nicht nur Abtrieb, sondern kühlt auch das Sperrdifferenzial an der Hinterachse.

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Falls es trotz aller Bemühungen am Antriebsstrang mal eng zu weredn droht kann man auf großzügige Bremsen vertrauen. Auch sie kommen vom großen DBS und sind aus Keramik. Vorne werden 398mm Scheiben von einem Sechskolbensattel in die Zange genommen und hinten sind es immerhin noch 360mm. Sie passen gerade so unter die besonders filigranen 19 Zoll Felgen, denen Aston Martin besonders haftfähige Pirelle P Zero Corsa Semislicks montiert.

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Zu den Preisen schweigt Aston Martin noch, doch auf der Enthüllung während des Genfer Salons wird der Preis sicher genannt. Doch da man die Produktion auf nur 1000 Exemplare limitieren möchte wird er wohl nicht zu niedrig ausfallen. Schade eigentlich…

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