IAA 2009 – die asphaltfrage.de Messeübersicht

Am 17. September öffnet die IAA wieder die Hallen. Wir zeigen Ihnen, was die größte Automobilausstellung der Welt dieses Mal zu bieten hat: alle Neuheiten sowie Hallenpläne und Ticketpreise zum Download.

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Alfa Romeo: der Mito Quadrifoglio Verde spielt bei den Italienern in diesem Jahr die Hauptrolle. Sein 1.4 Liter Turbobenziner besitzt neben der revolutionären Multiair-Technik auch 170PS und 230Nm. Das Aggregat befeuert das Mailänder Topmodell in 7.5 Sekunden auf 100km/h und die Spitze ist mit 219km/h angegeben. Neben dem starken Herz gibt es im grünen Kleeblatt auch dunkelgraue 17-Zoll-Felgen, graue Spiegelkappen und dunkle Scheinwerfer. Auch im Innenraum dekoriert Alfa den MiTo sportlich und spenidert dem QV neben einem dunklen Dachhimmel auch spezielle Sitzbezüge, weiße Tachoskalen und eine an Carbon erinnernde Maserung auf dem Armaturenbrett.

Alfa-Romeo-Mito-Quadrifoglio
Neben dem Topmodell wird der Mito auch mit dem kleinen 1.4 TB 16V-Motor und 135PS vorgestellt.

Audi: Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums schenken sich die Ingolstädter einen echten Traumwagen, den R8 Spyder. Wie das geschlossene Pendant treibt ihn der vom Lamborghini abgeleitete 5.2-Liter-V10 mit 525PS an, dessen Kraft über einen hecklastigen quattro-Antrieb auf die Straße gebracht wird. Zu Preisen ab 156.400 EUR kann der Spyder ab Anfang 2010 bestellt werden. Zukunftsmusik ist da schon eher die in Frankfurt vorgestellt Elektroversion des R8. Audi will mit dieser Studie seine Kompetenz in Sachen nachhaltiger Mobilität unterstreichen. Eine Reihe von neuen Ökomodellen, wie der Audi A4 3.0 TDI Clean Diesel oder der neue Audi A3 1.2 TFSI unterstreichen dieses Vorhaben.

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Der S5 Sportback hingegeben gibt sich trotz Downsizing von V8-Antrieb auf kompressorgeladenen V6-Motor mehr dem Fahrspaß hin. Wie schon im S5 Cabrio sorgt der 333PS und 450Nm starke 3-Liter für ordentlich Freude. Die Preise starten ab 57.900 EUR.

Bentley: die Engländer bringen eines der echten Highlights mit nach Frankfurt, den neuen Mulsanne. Der neue große Bentley beerbt den Arnage, der nach langjähriger Bauzeit abtritt. Der Mulsanne verfügt über den klassischen „six an three-quarter“-V8 mit Biturbo-Aufladung, dessen Leistung mit 550PS und 1000Nm wirklich atemberaubend ist. Über Verarbeitung und Ausstattung braucht man bei einem Bentley ebenso wenig zu diskutieren wie über den Preis, 300.000 EUR werden es mindestens sein.

Bentley-Mulsanne
Günstiger kommt da die Continental Series 51: Exklusive Farben außen und eine besondere Lederausstattung sorgen in Kombination mit neuen Alufelgen für die auf den Serienmodellen Continental GT und GTC basierenden Sondermodelle.

BMW: Die Münchner treten in Frankfurt etwas zurückhaltender auf. Zwar ist die Vision Efficient Dynamics ein Eyecatcher, doch bei den Serienmodellen müssen der bereits vorgestellte 5er GT, sowie der neue Kleine-SUV X1 die Kohlen aus dem Feuer holen.

BMW-5er-Grand-Turismo
Bei den Umweltmodellen bringt BMW den X6 Hybrid, sowie den 7er ActiveHybrid. Zudem spendieren die Münchner dem 3er Coupé und dem 3er Cabrio ein dezentes Facelift. Weitere Neuheiten sind das M-Sportpaket für den BMW 7er, neue Editionen für den kleinen 1er, sowie der neue Basisdiesel 316d in der Mittelklasse.

Brabus: traditionell stellt auch der Bottroper Edeltuner Brabus auf der IAA aus und in diesem Jahr gibt es ein besonderes Highlight zu bestauen: die schnellste Limousine der Welt.

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Der E V12 “one of ten” geizt nicht mit Superlativen. Angetrieben von einem 6.3-Liter-Biturbo-V12 und sage und schreibe 800PS/1100Nm sprintet der Business-Jet in 3.6 Sekunden auf 100km/h, nach 23.6 Sekunden ist man bereits mit mehr als 300km/h unterwegs. Der Topspeed soll bei 370km/h liegen und damit den Rekord setzen. Um diese Geschwindigkeit zu ermöglichen mussten umfangreiche aerodynamische Modifikationen getroffen werden, von denen die vollverkleideten Räder an der Hinterachse wohl die auffälligsten sind. Der Preis ist ebenfalls rekordverdächtig: 592.620 EUR Grundpreis stehen in der Liste, wobei 3 der 10 Exemplare bereits am Tag der Veröffentlichung verkauft waren.

Citroen: Neben dem neuen kleinen C3 bringen die Franzosen auch den ersten Ableger der “Luxus”-Baureihen DS. Im Namen der legendären Göttin tritt der neue DS3 den Kampf gegen die Lifestyle-Konkurrenz an.

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Ferrari: 458 Italia, mehr braucht es nicht zu sagen. Der Nachfolger des F430 legt in allen Bereichen nach. 570PS und 540Nm sorgen in Zusammenarbeit mit einem Nochmals perfektionierten Fahrwerk, F1-Diffenrenzial und Doppelkupplungsgetriebe für eine neue Dimension der Fahrdynamik.

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Dagegen wirkt das edle Cruiser-Cabriolet Ferrari California direkt etwas blass.

Fiat: Auch bei den Turinern steht die Farbe rot im Mittelpunkt. Der 500 Abarth 695 Tributo Ferrari soll als Demonstrationsobjekt der Zusammenarbeit gelten.

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Der kleine Renner kann auf ein 180PS starkes Herz vertrauen, sowie ein von Ferrari optimiertes sequenzielles Getriebe. 225km/h sind als Topspeed angegeben und neben der reinen Power sorgt auch die Farbe „rosso scuderia“, Ferrari-Alufelgen, Carbonspiegel, Xenon-Scheinwerfer, ein Vierrohrauspuff und eine passende Interieurgestaltung für Glanzpunkte am Tributo-Sondermodell. Über den – sicherlich nicht zimperlichen – Preis schweigt man sich in Italien aber noch aus.

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In jedem Fall günstiger als der kleine Rennzwerg wird der neue Punto Evo. Mit MultiAir-Technik, StartStop-Automatik und tiefgreifenden Überarbeitungen an Fahrwerk und Interieur ist der kleine Italiener zwar technisch auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, doch beim Styling haben sich die Designer unserer Meinung nach keinen Gefallen getan.

Fisker: der amerikansiche Neuling Fisker präsentiert mit dem Karma eine sportliche Limousine, die auf einen Hybridantrieb zurückgreift. Die 296kW starken Elektronmotoren verfügen über einen 2-Liter-Motor von GM als range extender und sollen bis zu 500km Reichweite ermöglichen. Der Normverbrauch des 201km/h schnellen Ökomobils liegt bei 3.5 Litern auf 100km. Die Preise starten bei 87.900 US-Dollar.

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Ford: die Kölner halten sich auf der IAA etwas zurück, mit Ka und Fiesta sind die großen Volumenmodelle auch gerade erst erneuert worden und so muss der C-Max die Gunst des Publikums alleine auf sich ziehen. Im Gegensatz zur Studie der letzten IAA vertraut der 5-Sitzerauf konventionelle Türen. Erst der 7-sitzige Grand C-Max wird im nächsten Jahr mit Schiebetüren zu haben sein.

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Hyundai: der iX 35 tritt die Nachfolge des kleinen SUV Tuscon an. Mit dem Genesis Coupé trumpfen die Koreaner aber deutlich starker auf. Das für die USA designte Coupé soll als Konkurrenz des neuen Nissan 370Z gelten und erhält deshalb neben einem kleinen 2-Liter Turbobenziner auch einen großen 3.8-Liter V6, der für ausreichende Fahrleistungen im heckgetriebenen Coupé sorgen sollte.

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Jaguar: nach dem erfolgreichen Start des modernen XF präsentieren die Briten mit dem XJ nun das nächste Highlight. War der XJ seit jeher die klassische Limousine bricht er mit dieser Tradition nun gehörig. Ein mutiges Design außen trifft auch eine technisch kühle Atmosphäre im Innenraum und moderne Antriebstechnik unter der Haube.

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Kia: die Konzernschwester Hyundai machte es mit dem iX55 vor und nun präsentiert Kia den neuen Sorento. Der 197PS starke SUV ist edler verarbeitet, besser ausgestattet und dennoch günstig zu haben. Eine Alternative zu Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK. Außerdem renovieren die Koreaner für die IAA das Volumenmodell C’eed und stellen mit dem Venga einen Kompaktvan vor, der gegen Opel Meriva und Ford C-Max antritt.

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Lamborghini: einen weiteren Kandidat um den Titel “Best of Show” bringen die Italiener mit nach Frankfurt, den Reventón Roadster. Nachdem der Reventón auf der letzten IAA bereits für Furore sorgte setzt der Roadster nun noch eins drauf. Der offene Eyecatcher leistet dank des aus dem SV entlehnten 6.5-Liter-V12 mächtige 670PS und 660Nm. Damit rennt der extrovertiert gestylte Bolide 330km/h Spitze. Die Serie ist auf 20 Exemplare limitiert und die Preise starten bei 1.1 Millionen Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

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Land Rover: die nun zum indischen Tata-Konzern gehörende Traditionsmarke stellt auf der IAA die renovierten Topmodelle Range Rover und Range Rover Sport vor. Einzug hält neben aufgefrischtem Styling vor allem moderne Antriebstechnik von der Konzernschwester Jaguar. So können die neuen Spitzenmodelle Supercharged auf den kompressorgeladenen 5-Liter-V8 mit 510PS bauen. Zu haben sind die Neuen ab dem 18.September. Auch der Klassiker Land Rover Defender bekommt mit den Sondermodellen Fire und Ice wieder mehr Aufmerksamkeit.

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Lexus: mit dem LF-Ch zeigen die Japaner, wie sie sich die Premium-Kompaktklasse der Zukunft vorstellen. Der auffällig gezeichnete BMW 1er-Konkurrent wird von einem Vollhybrid-System angetrieben und zeigt mit einem Hightech-Interieur welchen Weg Lexus in Zukunft gehen wird. Mehr technische Details zu dieser interessanten Studie wird es aber erst auf der Messe selbst geben.

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Neben dem LF-Ch zeigt Lexus bei allen Modellreihen –LS, GS und IS – kleinere Modellpflegen.

Lotus: Elite Yellow, Carbon Grey, Sky Blue und Old English White – so lauten die wohlklingenden Farben vergangener Lotus-Zeiten. In oben erwähnte Farben gehüllt, bestückt mit anthrazitfarben Sechsspeichen-Alus und farblich abgestimmten Applikationen im Cockpit geht der Elise Club Racer ab 15. September an den Start. Die Sonderedition basiert auf dem 136 PS starken Elise S, sprintet wie dieser in 6,1 Sekunden auf Tempo 100 und beugt sich bei 205 km/h dem Windwiderstand.

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Maserati: mit dem GranCabrio zeigt die Ferrari-Tochter endlich wieder ein würdiges Offenfahr-Automobil. Der etwas plumpe Vorgänger Spyder vermochte gerade die europäischen Fans nicht wirklich zu überzeugen. Das auf dem GranTurismo basierende Cabrio zeigt mit seinem Stoffverdeck eine klassische Linie und auch unter dem Blech arbeitet standesgemäßes: ein 440PS starker 4.7-Liter-V8. Seine Leistung reicht aus um die 4 Passagiere bis auf 283km/h zu beschleunigen. Mit nur 173 Litern Kofferraumvolumen müssen diese allerdings bei der Wahl der Gepäckstücke sehr zurückhaltend sein.

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Mazda: zum ersten Mal seit seiner Markteinführung erhält der weltweit einzige Serien-Wankel ein umfassendes Facelift. Neben neuen Schürzen und Lampen außen sind die Modifikationen auch im Inneren deutlich sichtbar: die Materialqualität soll deutlioch verbessert worden sein, wie auch neue Polster und Ausstattungsmerkmale zur Verfügung stehen. Auch der Motor wurde überarbeitet und mit einem neuen Klopfsensor, soll dieser nun noch besser geregelt werden können. Im Zuge der Überabeitung fällt aber auch die 192PS-Einstiegsvariante aus dem Programm und so ist nur noch der 231PS starke Wankel-RX8 zu Preise ab 38.180 EUR zu haben.

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McLaren: die Rennwagenschmiede aus dem englischen Woking enthüllt auf der IAA eine wahre Sensation, den MP4-12C. Das nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz erstmals nach dem legendären F1 wieder völlig selbststädig konstruierte Serienmodell tritt die Konkurrenz zu Ferrari F458, Lamborghini LP560-4 und den starken Porsche 911 an. Auf Basis eines Carbonfaser-Monocoques bauen die Briten nicht nur einen atemberaubend schönen Sportler, sonder mittels selbstentwickeltem 3.8-Liter-Biturob-V8 auch atemberaubend schnellen Sportler. 600PS und 600Nm leistet das Aggregat und die 8500Nm, bei denen der letztere Wert erreicht wird zeigt, welch wahnsinniges Drehzahlniveau das Renntriebwerk erreichen wird. Die Kraft des ab 2011 zu kaufenden Sportlers wird über ein ebenfalls in Eigenregie entwickeltes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder gebracht.

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Mercedes-Benz:
der Erfinder des Automobils lässt sich im Jahr der Krise nicht zweimal bitten und entfacht ein wahres Neuheiten-Feuerwerk: an der Spitze steht der neue Flügeltürer. Der SLS AMG ist nicht nur die erste Eigenentwicklung der Tochtergesellschaft AMG, sondern auch eine gelungene Hommage an den alten 300SL.

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Mit seinem 571PS starken 6.2-Liter-V8 stellt er in jeder Situation genügend Leistung bereit, doch auch an die Umwelt denkt Mercedes auf der Messe. Mit der Vision E300 BlueTec Hybrid, der B-Klasse F-Cell, der Vision S 500 Plug-in Hybrid und dem Concept BlueZero E-Cell Plus demonstrieren die Stuttgarter ihre Kompetenz in Sachen Umweltkonzepte.

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Das E-Klasse T-Modell demonstriert hingegen die klassische Lademeisterkompetenz und kann wie seine Vorgänger auf solide Qualität, reichlich Platz und raffinierte Details zurückgreifen.

Mini: mit dem Coupé Concept zeigen die anglo-bayrischen Designer ein betont „cooles“ Modell des neuen Mini’s. In bester Speedster-Manier mit tiefergelegtem Dach und knapper Blechmütze zeigt das Coupé Concept die Erweiterungsmöglichkeiten im Mini-Modellprogramm auf.

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Opel: der neue Astra. Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden, denn das Volumenmodell ist neben dem erfolgreich angelaufenen Insignia der Hoffnungsträger der gebeutelten Rüsselsheimer. Mit gefälligem Äußeren, guter Verarbeitung und nicht zuletzt modernen und sparsamen Antrieben geht der Kampf gegen den ewigen Rivalen Golf in eine neue Runde.

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Neben dem Astra wird auch der erstmals in Deutschland gezeigte Hybrid Ampera für Aufsehen sorgen.

Peugeot: der 308 RC-Z zeigt wieder französische Avantgarde. Das aufregend gestylte 308 Coupé soll in Konkurrenz zum Audi TT stehen und mit einer sparsamen und in Zusammenarbeit mit BMW/Mini entwickelten Motorenpalette um die Gunst der Käufer werben. Außerdem zeigen die Franzosen den neuen Peugeot 4007, den 308 RC Compact Van und die Sparmodelle RCZ Hybrid4, sowie 3008 Hybrid4 Ion.

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Porsche: vergessen scheint das Machtgerangel um den Stuttgarter Sportwagenhersteller, denn mit gleich vier neuen Modellen trumpft Porsche auf der IAA groß auf. Leistungsstar ist der runderneuerte 911 Turbo, der nun wie seine Sauger-Brüder auf Benzindirekteinspritzung und neue LED-Scheinwerfer bauen kann.

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Optisches Highlight ist der 911 Sport Classic, der als auf 250 Exemplare limitiertes Sondermodell von der Exclusive-Abteilung geschneidert wurde. Mit Entenbürzel und Fuchs-Felgen zitiert er den klassischen 2.7 RS und dank Werksleistungssteigerung kann er seinen Brüdern auch in Sachen Leistung vorausfahren. Die Speerspitze in Fahrdynamikfragen bilden der neue 911 GT3 3.8 RS und der jüngst vorgestellte 911 GT3 Cup. Beide Sportmodelle komplettieren die Renovierungsmaßnahmen der 997 Baureihe.

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Renault: der Fluence ist die einzige Neuheit der Franzosen auf der IAA. Die Stufenhecklimousine soll vor allem konservative Autokäufer ansprechen und vor allem in Südeuropa Anhänger finden. Der Fluence basiert auf der Megane-Baureihe und teilt sich mit ihr den technischen Unterbau.

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Rolls Royce: 5.34m misst der neue Kleine, Ghost ist sein Name und mit 570PS ist er der stärkste Serien-Rolls-Royce aller Zeiten. Der mit BMW entwickelte 6.6-Liter-Biturbo-V12 soll aber nicht nur stark, sondern auch sparsam sein. 13.6 Liter geben die Briten an und beruhigen damit das Gewissen der zahlungskräftigen Kundschaft, die ab Ende 2009 bereit ist 219.000 EUR zzgl. Steuern für den kleinen Rolls zu bezahlen.

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Saab: lange war es still um die Schweden, doch mit den neuen 9-5 demonstrieren sie ihren Überlebenswillen umso deutlicher. Das auf dem amerikanischen Buick LaCrosse aufbauende Topmodell ist mit 5.01m nicht nur von stattlicher Länge, auch die Linienführung kann überzeugen. Im Innenraum soll der 9-5 die deutsche Konkurrenz deutlich übertreffen und auf der technischen Seite vertraut man auf die Kompetenz der Rüsselsheimer Kollegen, denn der 9-5 teilt sich Fahrwerk und Antrieb mit dem Opel Insignia.

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Seat: die Spanier sind bemüht um ihr feuriges Image. Mit dem neuen Leon Cupra R sollte das ein leichtes Unterfangen werden, denn das Topmodell der Kompaktbaureihe vertraut auf den Motor des Audi S3. 265PS leistet der 2.0 TFSI-Motor und in Kombination mit Sportfahrwerk, Brembo-Bremsanlage und weiteren sportiven Ausstattungsmerkmalen kann er der Konkurrenz gelassen entgegensehen.

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Skoda: die erfolgreiche VW-Konzerntochter enthüllt auf der IAA den Superb Combi. Technisch übernimmt er alle Teile von der Limousine, um sie im Platzangebot noch einmal deutlich zu überflügeln. Außerdem steht das Facelift des Volumenmodells Fabia auf der Messe und für den Octavia gibt es erstmals im VW-Konzern einen Serienantrieb, der für LPG-Flüssiggas ausgelegt ist.

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Tesla: Neues aus dem Silicon Valley: der Lithium-Ionen-Pionier zeigt erstmals seine Produkte auf der IAA. Neben dem bekannten Roadster wird es auch den Roadster Sport mit stärkerem Antriebsstrang zu begutachten geben. Star wird aber das neue Model S sein. Die große und vor allem elegante Sportlimousine soll ab 2011 zu kaufen sein, bis dahin müssen wir uns mit dem Anblick begnügen.

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Trabant: er wird kommen, der New Trabi. Spielzeugautohersteller Herpa, Spezialfahrzeugbauer Indi-Kar und die Ingenieursgesellschaft IAV haben nach dem großen Erfolg der Studie auf der IAA 2007 nun einen Prototypen auf die Messe gebracht, der – falls sich ein Investor findet – ab 2012 in den Verkauf gehen könnte. Angetrieben wird der neue Trabi von einem Elektronantrieb, der bis zu 250km Reichweite schaffen soll und so auf die Bedüfnisse der meisten Autofahrer passen würde.

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Toyota: der japanische Hybrid-Pionier will seine Ökomodellpalette erweitern und zeigt erstmals den Kompakten Auris als HSD Hybrid. Außerdem steht der erfolgreiche Prius der dritten Generation als Plug-In in der Frankfurter Hallen.

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Volvo: nach Einführung der besonders sparsamen Drive-Modellen renovieren die Schweden die erfolgreichen Baureihen C70 und C30 und zeigen damit das neue Familiengesicht.

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VW: der Platzhirsch auf dem deutschen Automarkt spielt in Frankfurt mit den Muskeln. Damit ist nicht nur der Golf R gemeint, dessen 270PS-Aggregat für neue Fahrspaß-Dimensionen unter den hot hatches sorgen soll, sondern vor allem die Flut an neuen Modellen.

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Golf Variant, Polo Zweitürer, Polo Bluemotion, Golf Bluemotion, Passat Bluemotion, sowie tiefgreifende Modellpflegen an Touran und Multivan haben die Wolfsburger im Gepäck. Ein Besuch wird sich also allemal lohnen.

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Wiesmann: die kleine Manufaktur präsentiert ein Schmankerl auf der Messe: im Rahmen der zwei Wochen werden Mitarbeiter der Firma vor den Augen des Publikums nach und nach einen kompletten GT MF4 zusammenbauen. Daneben fällt die Premiere des Power-Roadsters MF5 wohl kaum mehr auf.

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Den Hallenplan mit Markenübersicht können Sie hier herunterladen:

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Geöffnet hat die IAA jeden Tag von 09:00-19:00 Uhr, zu folgenden Preisen:

Tageskarte
Fachbesuchertage (17. oder 18.09.2009) € 45,00
Publikumstage (jeweils 19. bis 27.09.2009)
– Wochenende (19. oder 20.09.;  26. oder 27.09.2009) € 15,00
– Werktags (jeweils tageweise vom 21. bis 25.09.2009) € 13,00
Behinderte mit Zusatz „B“ im Ausweis
(auch für Begleitperson)
Eintritt
frei
Rollstuhlfahrer (unabhängig vom GdB)
(auch für Begleitperson)
Eintritt
frei
Sonderkarten
(jeweils pro Tag 19. bis 27.09.2009)
Schüler, Studenten, Auszubildende,
Grundwehr- und Zivildienstleistende
€ 7,50
Feierabendticket
(ab 15.00 Uhr pro Werktag der zweiten IAA-Woche,
jeweils 21. bis 25.09.2009)
Erwachsene € 8,00
Schüler € 4,50

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