BILDUPDATE: Frühaufsteher – der MINI Countryman

Da arbeiten wir gerade an einem lesbar geschriebenen Technik-Artikel für die neue Motorengeneration des neuen Mini-Jahrgangs, als auf einmal die ersten Bilder des Mini Countryman auf unseren Bildschirm flatterten. Dem wollen wir uns natürlich nicht entziehen, also stellen wir den kleinen Gelände-Mini nun ausführlich vor.


Der auf den Bildern zu sehende Mini Cooper S Countryman All4 wirkt überraschend schlüssig. Die Idee einen SAV in die Modellpalette der Engländer aufzunehmen hat gerade bei den Fans und Hütern des Designkonzepts für Unmut gesorgt. Die Front jedoch ist über alle Zweifel erhaben. Die eckigen Frontscheinwerfer heben den Countryman deutlich von den übrigen Mini-Modellen ab und auch die Cooper-S typische Lufthutze ist von der Motorhaube in den Stoßfänger gewichen.


Die Seitenlinie birgt ebenfalls keine Neuigkeiten, wenn man von den hinteren Türen mal absieht: der Kantenlauf am Dach ist von der Coupé-Konzeptstudie auf der IAA bekannt, die Chromtürgriffe und Kunststoffradläufe gehören sowieso dazu. Das Heck ist ebenfalls konventionell ausgeführt, auf eine Klapptürlösung wie beim Clubman hat man verzichtet.


Auch das Cockpit ist business as usual. Das Armaturendesign ist beinahe komplett von den aktuellen Modellen übernommen worden, für das optionale Allradsystem kommen jedoch ein paar Bedienelemente hinzu. Ansonsten sind höchstens noch die verwendeten Bezugsmaterialien erwähnenswert, die besondern robust und schmutzunempfindlich sein sollen.


Antriebstechnisch weckt der Countryman
schon mehr Interesse, denn er ist der erste Mini, den es nicht nur mit Frontantrieb geben wird. Zwar kann man die Einstiegsmodelle auch mit der leichten und sparsamen klassischen Antiebsweise ordern, Spaß kommt aber jedoch erst in den großen All4-Varianten auf.


Mini entleiht die Allradtechnik von der Konzernmutter BMW. Der X1 gibt mit seinem xdrive-Antrieb den Organspender und das bedeutet für den Countryman eine heckbetonte Auslegung und somit beste Voraussetzungen für bestechende Fahrdynamik.


Die Motoren übernimmt der im September 2010 auf den Markt kommende Mini-Allradler von der aktuell modellgepflegten Mini-Generation: Die Otto-Aggregate sind mit einer vollvariablen Ventilsteuerung ausgestattet und starten mit dem 98 PS starken Mini One Countryman, stärkster Ottomotor ist der Cooper S, der 184 PS bereitstellt. Auch bei den Dieseln gibt es zum Marktstart bereits zwei Auswahlmöglichkeiten, den One D und den Cooper D mit 90 PS und 112 PS. Alle Aggregate erfüllen die EU5-Abgasnorm und kommen mit einem an das „Efficient Dynamics“ Programm von BMW angelehnte Sparmaßnahmenpaket. Die Start-Stopp-Funktion, Schaltpunktanzeige, kennfeldgesteuerte Ölpumpe, elektrische Wasserpumpe und Bremsenergierückgewinnung nennt man bei Mini dann „Minimalism“ – doch dazu später mehr, wenn wir die neue Motorengeneration im Detail vorstellen.

Zu welchen Preisen der Countryman auf den Markt kommt ist noch unklar, der Einstieg dürfte sich aber um 25.000 EUR bewegen und Mini typisch leicht um ein vielfaches aufrüstbar sein. Ebenfalls ist unklar, ob es bei den 1.6 Liter-Motoren bleibt, oder ob eine JCW-Variante nicht doch mit einem Motor aus der BMW-Familie die Spitze markiert.

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