Reduziert – die neue Lotus Elise

Fünfzehn Jahre gibt es sie nun schon. Eineinhalb Jahrzehnte bevor man Downsizing und intelligenten Leichtbau wirklich ernsthaft in der Automobilindustrie betrieb. Aber so ist Lotus. Der Zeit voraus.

Damit das so bleibt und die Elise auch weiterhin im Geiste des begnadeten Colin Chapman für ungefiltertes und ein „mehr“ an Fahrvergnügen sorgt, wurde der Mittelmotor-Renner für das kommende Modelljahr ordentlich renoviert.

Die optischen Retuschen nehmen der „Elli“ etwas von ihrer Aggressivität, gerade die Front wirkt dank der neuen Scheinwerfer und der sauber gezeichneten Schürze eleganter. Selbstredend bringt die Front im Evora-Stil auch aerodynamische Vorteile: weniger Auftrieb und weniger Luftwiderstand.

Daran hat aber auch das überarbeitete Heck seinen Anteil, denn der Diffusor – der hier nicht nur der Show dient – wurde größer dimensioniert und das Heckpaneel daran angepasst. Auch sämtliche Luftein- und auslässe haben die Ingenieure von der Insel bearbeitet um den Luftstrom geschickter um die Elise zu leiten.


Interessant ist aber auch das neue Einsteigerherz der Elise, die nun in der Basisversion kein „S“ mehr in der Bezeichnung trägt. Den 1.8 Liter Reihenvierzylinder mit 136PS hat man mit einem gleich starken 1.6 Liter Aggregat ausgetauscht – vor allem für einen niedrigeren Verbrauch, denn der Neue ist mit 155 Gramm CO2 um 14 Prozent sparsamer als der alte Motor. Möglich ist dies aber nicht nur durch das Downsizing, sondern auch durch das neue Getriebe der Basis-Elise, welches nun wie die stärkeren Modelle mit sechs Gängen zum Kunden kommt.

Bei den R- und SC-Modellen mit 192PS, bzw. 220PS ändert sich hingegen unter dem Kunststoffkleid nichts im neuen Modelljahr, ihr Verbrauch bleibt so mit 196g CO2 und 199g CO2 auf dem alten Niveau.

Von den Preisen wird man das sicher nicht behaupten können, wenn auch vor dem Genfer Salon keine genauen Zahlen zu erfahren sein werden. Denn statt einer Reduzierung wird es die optische Frischzellenkur, das neue Getriebe und Dinge wie Tempomat, Kofferraumfernöffnung und erweiterte Garantie wohl kaum zum alten Basispreis von 36.350 EUR geben. Schade eigentlich.

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