Die Einstiegsdroge – der neue Porsche Boxster

Er ist da. Er ist schön. Er ist stärker. Er ist leichter. Er ist sparsamer. Er fährt besser. Mehr gibt es zum neuen Porsche Boxster eigentlich nicht zu sagen, denn mehr lässt die Pressemitteilung, die man vor ein paar Wochen aus Stuttgart verschickte, auch nicht verlauten.


Gut, den Preis gibt es noch: 48.291€ kostet der Boxster, 59.120€ werden für den Boxster S aufgerufen.

Dass man nicht mehr zu einem neuen Porsche schreiben muss, ist den Verantwortlichen klar und wenn man mal kurz nach „neuer Boxster“ googelt, dann zeigt sich schnell, dass trotz der nur spärlichen Informationen sehr ansehnliche Artikel zu Stande gekommen sind. Man fühlt sich umfassend informiert, obwohl die wichtigen Daten und Fakten zwar angesprochen, nicht aber ausgesprochen werden.


“Erheblich niedrigeres Gewicht, längerer Radstand, breitere Spur und größere Räder…“ – Wie viel weniger er wiegt, wie viel länger der Radstand wird und in wie weit die Spur verbreitert wurde, das sagt uns niemand. Dafür gibt es ein paar Leistungsdaten (die weit nach den Verbrauchseinsparungen kommen) und die Beschleunigungsdaten (die ebenfalls nach den Normverbrauchswerten genannt werden).


Warum funktioniert diese Taktik bei Porsche? Weil man diese Marke nicht aus Zufall kauft. Kunde a) kauft es aus Prestige, weil eben Porsche draufsteht. Da reicht der Preis und ein 15%iges-Verbrauchsminus, dass er nach dem Gym und vor dem Sushi bei seinen Labeltussis raushauen kann. Kunde b) hat Benzin im Blut. Leichter, stärker, breitere Spur und ein paar Worte zu gesteigerter Fahrdynamik drücken bei ihm die richtigen Knöpfe um Endorphine und Adrenalin zur Ausschüttung zu bringen.


Man muss bei Porsche nicht aufwendig Namen und Adjektive für Farben, Bezugsstoffe und sonstige Individualisierungen finden, um ein neues Modell interessant zu machen. Es reicht die Tatsache, dass es ein neues Modell gibt. Das mögen viele Fans der Luftkühlung nicht hören und auch wir trauern dem 997 in Anbetracht (ja, wir meinen nur den Anblick!) des 991 ein wenig nach, doch sitzt man erst einmal in 991, bzw 981 (die interne Bezeichnung des neuen Boxsters), dann zeigt es sich in aller Dramatik: neu ist besser. Vor allem bei Porsche. Und das wissen Sie.

fm/Fotos Werk

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