Rückspiegel – was uns bewegt (hat).

Einer muss gewinnen. Wenn am Ende kein Sieger feststeht, keine 782 Positionen auf dem Bewertungsbogen akribisch bepunktet werden und keine Kaufempfehlung ausgesprochen wird, so ist der durchschnittliche deutsche Automagazin-Leser enttäuscht.

asphaltfrage.de | Rückspiegel - was uns bewegt | Rückblick 2012

Und wir wollen nicht enttäuschen. Zwar behaupten wir gar nicht ein Magazin für einen durchschnittlichen Leser zu sein, noch können wir 132 Modelle in nur einem Heft für 2.20€ präsentieren und auch super-exklusive Vorabimpressionen von Konzeptstudien und anderem Weltbewegendem findet man hier nicht. Generell ist nur wenig Bewegung und selten ein neuer Artikel auf unseren Seiten zu finden.

Das alles hat jedoch einen Grund, welchen der amerikanische Verleger und Politiker William Randolph Hearst sehr treffend beschreibt:

News is something somebody doesn’t want printed;
all else is advertising.

Es ist jetzt natürlich auch nicht so das unser Stil unfehlbar und unsere Texte hochinvestigativ wären, aber wir haben einen Anspruch: Jeder Text muss ehrlich sein, dennoch aber eine runde Geschichte und kurzweilig zu lesen. Dass Themen wie Ladekantenhöhe, Innenraummaße, ISO-Wedeltest, ja selbst auch mal der Kraftstoffverbrauch unter den Tisch fallen, kann also vorkommen – denn dann war es schlicht nicht erwähnenswert.

Und es hat auch nichts mit Schönschreiberei zu tun, so wie es einem gerne mal vorgeworfen wird. Denn der geneigte Leser kennt bereits die technischen Daten der vorgestellten und gefahrenen Wagen, kann sich ausdenken in wie weit ein Fronttriebler bei scharfer Fahrweise untersteuernd durch die Kurve geht und ist in der Lage TSI treffsicher von TDI zu unterscheiden. Es kann hier also ganz fröhlich und frei formuliert, fabuliert, hinzugefügt und sogar weggelassen werden.

Warum? Weil es beim Fahren um Gefühl geht.

Dieses Gefühl transportiert man nicht in Tabellen und Fakten, dieses Gefühl transportiert man in Worten. Manchmal bedarf es dafür mehr, manchmal weniger. Manchmal formuliert man spitzer, manchmal freundlicher. Auf jeden Fall aber formulieren wir weiter. Das neue Jahr wird zwar einige Veränderungen bringen, hier auf asphaltfrage.de bleibt aber alles wie gehabt – keine Werbung, keine Tabellen, keine unwichtigen „Neuigkeiten“, nur Gutes. 2013 noch frischer und noch besser!

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern und Partnern gesegnete Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Und damit es während der Feiertage nicht allzu langweilig wird haben wir noch zwei „Gewinner“ aus 2012 gekürt und ab dem 24.12. für Sie vorbereitet: unser bestes Auto und unser bestes Fahrerlebnis! Bleiben sie also dran.

Text: Fabian Mechtel
Bild: Terese Pagh Teglgaard

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