Sensation: Opel in der Formel 1

Seit Monaten beherrscht der deutsche Automobilhersteller die negativ Schlagzeilen der Wirtschaftspresse. Euphorischer Marktstart des Kompakt-SUV Mokka hin, positive Resonanz auf den Kleinwagen Adam her. Opel muss weiterhin mit Absatzrückgängen, Betriebsräten und hohen Verlusten kämpfen, doch jetzt die Sensation: Opel steigt in die Premiumklasse des Motorsports ein: Die Formel 1

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Wie asphaltfrage.de aus sicherer Quelle erfahren konnte, hat die US-amerikanische Konzernmutter General Motors das Budget von jährlich 85 Millionen Euro genehmigt. Das Engagement ist langfristig geplant und damit auch ein Bekenntnis von GM zum Standort Deutschland.
Um bei der Entwicklung des Monoposto effizient und hochflexibel zu sein, hat man sich in Rüsselsheim entschieden, mit dem langjährigen Motorsport Partner Irmscher Automobilbau im schwäbischen Remshalden zu kooperieren. Motorsportchef Volker Strycek: „Nur mit einem externen Partner, wie Irmscher, können wir den straffen Zeitplan einhalten, um 2014 an den Start gehen zu können.“ Geschäftsführer Günther Irmscher jun. ergänzt: „Wir sind sehr stolz, uns mit Opel dieser Herausforderung zu stellen.“ Niederschlag findet diese Partnerschaft auch im Namen: Opel Irmscher F1 Team.

asphaltfrage.de - Opel Formel 1 2014 - Wallpaper 2Jedoch wird sich Irmscher nur auf die Entwicklung des Rennwagens konzentrieren. Eingesetzt werden die beiden Monoposti dagegen vom Team Mücke Motorsport. Teamchef Peter Mücke freut sich auf diese Herausforderung: „Wir sind sozusagen der operative Teil von diesem Projekt“ und erwidert bei dem Hinweis, keine Formel 1 Erfahrung zu haben mit Berliner Schnauze: „Wir können auf eine lange Historie in Formel 3 und DTM zurückblicken, da ist ist die Formel 1 nicht nur kein Problem, sondern ein logischer Schritt.“

asphaltfrage.de - Opel Formel 1 2014 - asphaltfrage.deAls ob die Bekanntgabe des Opel Formel 1 Einstiegs nicht Sensation genug wäre, ist auch auf der Fahrerseite mit einer Überraschung zu rechnen. Ralf Schumacher wird als erster Pilot genannt und wird somit im Stil seines Bruders den Rücktritt vom Rücktritt bekanntgeben. Als zweiter Fahrer wird der 27-jährige Tommy Milner hoch gehandelt. Der GM Werkspilot sitzt seit etlichen Jahren für das Corvette Racingteam hinterm Lenkrad. Hintergrund für Milners Nominierung ist auch die Tatsache, dass unter dem Namen Corvette in den USA aktuell das V6 Turbotriebwerk nach den Vorgaben des 2014er Formel 1 Reglements entwickelt wird. Die ersten Test mit dem Corvette Powertrain LS 1.6R Aggregat sollen im Herbst starten.

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Text: Axel Griesinger
Bilder: Hersteller

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