In aller Kürze – Porsche 991 turbo

Nein, der Triturbo hat es noch nicht in den neuen turbo geschafft – das war aber schon auf den letzten Prototypen-Fotos abzusehen. Denn die trugen das ganz normale Auspufflayout der Biturbos.

Vorstellung Porsche 991 turbo S - asphaltfrage.de - Wallpaper 1

Das war es aber auch schon mit den schlechten Nachrichten, denn der neue turbo lässt auf der Technik-Seite sonst nicht viel anbrennen: Neuer Allradantrieb, aktive Hinterachslenkung, aktive Aerodynamik, PDK und 560PS.  Doch der Reihe nach. Zum Einen gibt es direkt ab Start einen turbo und einen turbo S. Beide bauen auf dem 3.8 Liter DFI-Motor mit VTG-Turboladern. Der turbo bringt es auf 520PS und 650Nm, beim turbo S sind es derer 560/700Nm. Im Overboost gibt es für beide Modelle jeweils zehn Sekunden lang 50 Extra-Newtons.

Vorstellung Porsche 991 turbo S - asphaltfrage.de - Wallpaper 2Dabei ist der Motor eigentlich die unwesentlichste Neuerung im Jahr des 40-jährigen turbo-Jubiläums. Eigentlich ein absurder Satz, aber leider zutreffend. Spannender sind dagegen die vom GT3 übernommen aktive Hinterachslenkung mit maximal 2.8 Grad Lenkwinkel. Dazu kommt eine gegenüber den Allradmodellen nochmals um 28 mm verbreiterte Karosserie – nötig um die geschmiedeten 20-Zöller mit Zentralverschluss vernünftig unterzubringen und für genügend Abstützung der neuen Fahrdynamik-Möglichkeiten zu sorgen.

Vorstellung Porsche 991 turbo S - asphaltfrage.de - Wallpaper 3Denn der neue turbo soll in „deutlich unter 7:30 Minuten“ über die Nordschleife rennen. Scheinbar also sogar schneller als der GT3, denn ihm blieb das „deutlich unter“ in der offiziellen Pressemeldung verwehrt. Anteil an dieser Leistung – wenn auch eher einen untergeordneten – hat die aktive Aerodynamik. An der Front befindet sich eine Art Gummischlauch, der je nach Fahrdynamikwunsch des Fahrers mehr oder weniger aufgeblasen wird. In der Sport Plus-Stellung soll nun so erstmals signifikanter Abtrieb an der sonst eher leichten 911-Schnauze möglich sein. Den Gegenpart zum Gummispoiler an der Front bildet der aktive Heckspoiler, der sich nicht nur in Ausfahrhöhe, sondern auch im Anstellwinkel an das Fahrgeschehen anpasst.

Vorstellung Porsche 991 turbo S - asphaltfrage.de - Wallpaper 4Anstellen an sich lässt sich der 991 turbo wohl eher weniger, dem neuen PTM-Allrad sei dank. Die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung ist nun erstmals wassergekühlt und kann so mehr Drehmoment verwalten und eine größere Spreizung der Antriebskraft nach vorne ermöglichen. Auch das manuelle Getriebe ist passé – wie schon im GT3 gibt es den neuen turbo nur mit PDK – dafür unterstützt die neue Steuerung das Topmodell erfolgreich beim Kraftstoff sparen. 16% weniger sollen es sein (9.7 Liter/100km), auch dank einer neuen Funktionalität mit Hilfe das PDK die Kupplungen „rutschen“ lässt im Stadtverkehr um so die Motordrehzahl möglichst nah an der 1000 Umdrehungen- und damit sparsamsten Marke zu halten.

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Bei Vollgas rutscht hingegen nichts – in 3.1 Sekunden sprintet der turbo S auf Landstraßentempo, 318km/h sind es in der Spitze. Das Aussehen lassen wir unkommentiert. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden…

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