Altes Blech, neues Geld – ein Auktionskommentar

what goes up must come down. Die Frage ist nur: wann? Oder wieso? Aber das wieso ist womöglich der richtige Ansatz, denn angesichts der Auktionsergebnisse aus Pebble Beach stellt sich die Frage: wieso ist das ganze Gelumpe so teuer geworden?

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Gut, ein 1928er Mercedes-Benz 680S Torpedo Roadster mit Saoutchik Karosserie war noch nie ein günstiges Auto. Und wenn das Exemplar dann auch noch den Pebble Beach Concours gewonnen hat, von Paul Russell restauriert wurde und eben der einzige Verbleibende der drei je gebauten Exemplare ist, dann erklärt das ein wenig die 8.250.000 Dollar. Tendenziell werden die Vorkriegs-Elefanten aber auch ihren Zenit erreicht haben – denn, sind wir einmal ehrlich: wer möchte einen drei Tonnen schweren Lastwagen auf vier Fahrradreifen mit mechanisch betätigten Trommelbremsen durchs Land reißen? Eben, wir auch nicht. Und die Kundschaft stirbt aus, denn so viele Jungs wird es da draußen nicht mehr geben, die sich daran erinnern können wie Caracciola mit dem zugeschalteten Kompressor über die Nordschleife gerauscht ist.

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Schon eher erklären kann man den Preis des Maserati A6 GCS/53 Fantuzzi. Dumm nur, das die Erklärung nicht verstanden wurde, anders ist es nicht zu verstehen, dass Chassis-#2053 mit einem Höchstgebot von 2.200.000 Dollar nicht verkauft wurde. Dabei ist die Sache doch selbsterklärend. Anschauen allein reicht. Hast Du jemals einen schöneren Sportwagen gesehen? Eine unfassbare Eleganz, wie man sie heute einfach nicht mehr geboten bekommt. Dazu ein Reihensechszylinder, drei Doppelweber und ein knackig geführtes Getriebe. Mehr braucht es nicht. Denn wenn das alles dann am Ende des Tages mit 7000 Touren in voller Erregung übers Schwedenkreuz fliegt, Du mit feuchten Händen den Lenkwinkel am Holzlenkrad so einstellt, dass Dich das schöne Heck nicht überholt und Du auf der Bremse vor der Fuchsröhre noch schnell einen 250 SWB schnupfst, dann weißt Du: der Maserati A6 ist es. Einer der besten Sportwagen aller Zeiten.

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Und wo wir nun schon bei A6-Maseratis sind, darf auch der 2000er Spyder von Frua nicht fehlen. Ein ganz besonderes Exemplar in feinem grigio, denn er ist der Einzige mit dem Rennauspuff der schnellen Brüder. Zwar ist der Motor offiziell eine zahme 150PS-Variante, aber so ganz ernst nehmen darf man das nicht. Nicht etwa, weil es ein italiensches Auto ist – auch wenn dieser Schluss nahe liegt – sondern, weil der für 2.530.000 Dollar versteigerte A6G eigentlich gar kein echter Frua Spyder ist. Die hier gezeigte Kombination aus 2054er-Karosse (der erste Frua-Spyder überhaupt) und 2190er-Chassis (A6G mit Werks-A6GCS-Rennmotor) wurde mehr zufällig zusammengewürfelt. Aber früher waren die A6 eben einfach nur Rennwagen. Da hat man sich noch keine Gedanken um matching numbers und anderen Unsinn gemacht. Das Ding musste fahren und zwar schnell. Eigentlich auch charmant, oder? Deshalb: Preis gerechtfertigt!

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Der dritte im Bunde aus 1953 verdient nur eine Randnotiz: 9.075.000 Dollar. Eh klar, handelt es sich doch um einen 375er MM Spyder von Pininfarina. 340PS aus einem 4.5 Liter großen V12 – da macht auch heute noch Spaß. Nicht nur beim Anhören, sondern auch beim Anschauen. Und hey, es ist ein alter Ferrari, dafür wird einfach Geld auf den Tisch gelegt.

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Chronologisch geht es nun mit dem 1955er Flügel weiter. Und ja, wir müssen zugeben: so einen Schönen sieht man selten. Die Farbkombination, die Rudge-Felgen und dazu diese unwiederbringliche Patina. Wohl deshalb fiel der Hammer erst bei 1.485.000 Dollar. Vor allem aber zeigt der 300SL wie gut ein Auto aussehen kann, wenn man es von 1957 bis 2010 liebevoll pflegt. Dagegen verblassen die ganzen Note-1-garage-queens vor Neid. Gut so!

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Ein Fiat 600 mit Korbstühlen und Fransenmarkise. Für 85.250 Dollar. Wahnsinn. Da sieht man einmal was passiert, wenn man zu lange an der Sonne ist… aber gut. Sicher hieß die erste Freundin des Käufers Bea und womöglich fuhr sie so einen himmelblauen Italiener, wer weiß? (Bei Gooding wurde für eine Jolly sogar 148.500 Dollar gezahlt. Als wir das entdeckt haben, hatten wir den Text über Bea aber schon getippt. Und zum beinahe doppelten Verkaufspreis wäre uns sowieso nicht anderes eingefallen als heftigstes Kopfschütteln!)

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Auf jeden Fall fuhr Bea keinen T61 Birdcage. Denn am Steuer von #2461 saßen keine Geringeren als Stirling Moss, Dan Gurney und Carroll Shelby. Und die Herren hatten zu kämpfen: weit über 250PS leisteten die 2.9 Liter großen Vierzylinder im zarten Vogelkäfig. Da wirken die 2.090.000 Dollar fast schon ein wenig günstig, wenn man bedenkt, dass im vergangenen Jahr #2454 für deutlich über drei Millionen Dollar verkauft wurde. Aber wir haben ja bereits beim Fantuzzi bemerkt: Maserati können die Amis einfach nicht.

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Schon eher Ferrari. Wenn dann auch noch ein Landsmann das Dach abgeschnitten hat, dann drehen alle völlig am Rad. 27.500.000 Dollar. Ein unfassbarer Preis für den 275er NART Spyder. Ein Auto, das eigentlich vollkommen entstellt ist. Das grazile Greenhouse fehlt der Seitenansicht ungemein. Vor allem aber: ein Auto speziell für den Rennstreckeneinsatz bauen und dann das Dach abschneiden? Das können einfach nur die Amerikaner. Gut also, dass der NART auf der anderen Seite des Teichs bleibt.

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In absoluten Zahlen gesehen sind die 121.000 Dollar für den Rundheck-Spider aus 1969 natürlich ein Witz im Vergleich zu den anderen Lots, aber hallo? 121.000 Dollar für einen 1750er Alfa Spider? Kein Duetto und sogar eine US-Version mit gruseliger Doppelstoßstange vorne. Immerhin ist die Farbe lässig.

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Wie hoch die Erwartungen mittlerweile sind, zeigt der Porsche 2.7 Carrera RS. 430.000 Dollar waren nicht genug und so blieb das weiße Touring-Modell stehen. Weder deutsche Erstauslieferung, noch bewegte Historie mit prominentem Vorbesitz und eben ein M472. Wer dafür 600.000 Dollar aufruft muss eben ein bisschen länger warten – wobei wir schon die gebotenen Summe beeindruckend finden.

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Ebenfalls beeindruckend: das Vorserienmodell des 959, welches für 737.000 Dollar einen neuen Besitzer fand. In zweiter Hand und gerade einmal 5000 Kilometer gelaufen, die meisten davon tatsächlich in Vorstandshand rund um Zuffenhausen. Dazu sämtliche Wartungen im Werk, alle Bücher, Stempel, Werkzeugsätze und Co vorhanden. Der Über-Elfer auf dem Sprung zur Million. Hut ab!

Weiter zu Gooding. Zwar hatte der RM-Konkurrent keinen Topscorer wie den 275er NART im Angebot, in Summe war die Auktion aber interessanter. Die Highlights in der Übersicht:

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Beginnen wir mit dem roten 904 Carrera GTS aus Spanien. Viele Rennerfolge, komplette dokumentierte Historie und ein ausgezeichneter Zustand. Macht 2.250.000 Dollar – so im Glauben der Auktionatoren. Es wurden dann immerhin 1.595.000 Dollar und somit ist 904-057 einer der teuersten 904 aller Zeiten.

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Nur etwa ein Drittel brachte der Lancia Stratos HF Stradale aus 1974. Aber das wichtigste Extra war in den 429.000 Dollar inklusive: das originale Garantieheft. Man weiß ja nie mit diesen Italienern, da ist es besser, wenn Du beim Händler was in der Hand hast. Gut für die Argumentation ist auch, dass der Vorbesitzer ein Schweizer von der ganz präzisen Sorte war: 35 Jahre in Erstbesitz und alle Stempel im Wartungsbüchlein. Deshalb: keine Angst vorm Stratos. Zumindest nicht vorm streikenden Stratos. Beim Fahren ist er weiterhin zum Fürchten.

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Auf keiner Auktion fehlen darf eine seltene 250er Ferrari-Variante. Und so hatte auch bei Gooding ein solches Modell seinen großen Auftritt. Eine besonders schöne Berlinetta Competizione. Manche sagen Tour de France zum hinreißend schönen Scaglietti-Entwurf mit den 14 Entüftungsöffnungen in der breiten Alu-B-Säule, wobei #0703GT nie selbst beim Rennen durch Frankreich angetreten ist. Dafür bei der 1957er Mille Milgia und dem Coppa Inter-Europa. In Summe macht das 9.460.000 Dollar. Vielleicht ein wenig teuer, die TdFs notieren aber schon lange auf ähnlichem Niveau.

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Wenn das Estimate um fast 50% übertroffen wird, dann wollen meist zwei Leute ein Teil haben. Etwa den Tankfüllstutzenspritzlappen des Porsche 944. Das Ding braucht man einfach und verliert es doch ständig, da zahlt man dann auch gerne mal 15 Euro, statt der eigentlich aufgerufenen 10 Euro, nur um das Ding wieder montieren zu können. Wenn das Estimate allerdings bei 1.000.000 Dollar steht und das Auto für sagenhafte 1.485.000 Dollar den Besitzer wechselt, dann muss es schon etwas Besonderes sein. Verwundert reibst Du Dir dann aber die Augen, wenn es bloß ein 356er 1500 GS Carrera Speedster ist. Nicht das wir uns an dieser Stelle falsch verstehen, so ein 356er Carrera ist ein feines Auto, mit dem fantastischen Fuhrmann-Königswellen-Treibsatz sowieso – aber 1.500.000 Dollar? „believed to be the 8th Pre-A-Carrera-Speedster“ und „believed to have just 20.000 miles from new“ sind in unseren Augen auch keine besonders wertsteigernden Attribute. Da kauft man um 35.000 Euro lieber eine gut gemachte Replika. Hängt einen scharfen Typ3-Motor rein und erfreut sich an der nie langweilig werdenden Form. Und wenn einer fragt antwortest einfach: „belived to be a 356 Speedster“.

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Kommen wir zum nächsten Hammer, dem McLaren F1. Chassisnummer 66, unschuldig silber lackiert. Gut, erste Hand, volles Serviceheft im Werk und gerade 12.000 Meilen auf dem Tacho. Aber warum in aller Welt für ein 16 Jahre altes Auto, von dem es noch knapp 100 Stück gibt 8,47 Millionen Dollar zahlen? Vor zwei Jahren gab es den Dreisitzer für nicht einmal die Hälfte! Angesichts einer solchen Preissteigerung fehlen einem wirklich die Worte. Zu rechtfertigen ist das nicht, da ist jedes Argumentieren zwecklos. 8.500.000 Dollar für ein modernes Auto. Einzelstücke und Vorkriegsmeisterwerke, ja. McLaren F1? Sicher nicht. Oder eben doch. Die anderen 99 Besitzer dürften sich indes am meisten freuen und mit fettem Edding in die Garage gehen und dort drei oder vier Millionen am Inseratszettel hinzuaddieren.

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Weniger wahnsinnig, aber neben all den 911er F-Modellen und Sport-Alfas bemerkenswert: die Preis-Hausse spielt sich nicht nur in der Liga der absurd teuren Superstars ab, nein auch down-to-earth sind die Preise ein Wahnsinn: so bringt ein US-Modell des unglaublich eleganten Mercedes-Benz 280SE 3.5 Cabriolets 342.000 Dollar. Klar, es ist ein Flachkühler und er hat den Getriebewählhebel am Mitteltunnel, aber es ist noch gar nicht so lange her, da ist man auf der Techno Classica an feinst restaurierten Exemplaren für 150.000 Euro vorbeigelaufen. Für 125.000 hat man sie dann mitnehmen können…

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Sicher eines der herausragendsten Automobile der Auktion war der 1948er Alfa Romeo 6C 2500 Competizione. Nicht nur das einzige verbleibende Exemplar (es gab eh bloß zwei), sondern auch noch mit einer nahezu makellosen Historie: 40 Jahre Austellungsstück bei den sleeping beauties, mehrfache Mille Miglia-Teilnahme, Concoursgewinner in Pebble Beach, 100 aus 100 Punkten im CCCA-Wettbewerb und eben: so weit original, wie es bei einem knapp 70 Jahre alten Rennwagen eben geht. 4.840.000 Dollar gehen also in Ordnung. Wobei, wenn man an die 8.500.000 des McLaren denkt fehlen hier eigentlich noch vier Millionen…

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Geschafft hat diesen Preis dann aber immerhin der Buggati Type 57SC Atalante. Für das sehr authentische Exemplar von 1937 wurden 8.745.000 Dollar gezahlt. Da kann man nicht meckern. Ungefummelte und originale Bugattis kosten eben einfach ein paar Mark – auch wenn wir stattdessen etwas anderes fahren würden. Aber: irgendwas ist eben immer und die Geschmäcker bekanntlich verschieden.

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Auch spannend: 583.000 Dollar für einen SWB-911. Klar, wir finden den 911L mit seinem 2.5 Liter Rennmotor auch cool, selten ist er mit einer Stückzahl von nur 28 auch – aber: 600.000 Dollar sind eben auch viel Geld. Doch wenn auf der gleichen Auktion auch über 300.000 Dollar für einen umbauten Pimp-11er von Magnus Walker bezahlt werden – da darf der Originale dann schon das Doppelte kosten.

Unser Freund und Mentor, Peter Ruch, bedient sich folgender Worte um den Wahnsinn zu beschreiben: „Eine Erklärung zu finden, weshalb die Preise derart nach oben geschossen sind in den vergangenen 12 Monaten, die ist schwierig. Zwar lässt sich an der Börse derzeit nicht viel Geld verdienen, doch da gab es schon schwierigere Zeiten.

Einverstanden, das Geld ist derzeit billig, ganz besonders in den USA (wo der Boom hauptsächlich stattfindet, in Europa sind die Preise momentan noch einiges vernünftiger), doch das kann auch keine Erklärung sein, denn das gilt ja nur institutionelle Anleger. Und diese bieten an Oldtimer-Auktionen kaum mit, obwohl in den vergangenen Monaten die Anzahl an Fonds, die auf alte Automobile setzen, schlagartig zugenommen hat. Ausserdem ist es so, dass sich auch die bekannten Museen an diesem Preistreiben nicht beteiligen können, das übersteigt die Budgets bei weitem; andererseits kommen immer mehr berühmte Museum-Autos unter den Hammer, sie lassen sich jetzt bestens zu Cash machen.

Es kann also nur ein Stichwort geben: Spekulation. Wie schon Ende der 80er Jahre treiben einige potente Händler (sowie wohl auch die Auktionshäuser selber…) die Preise nach oben. In der Hoffnung, einen

schnellen Gewinn machen zu können. Wir haben einige Ferrari gesehen, die in den vergangenen zwei Jahren schon drei Mal im Angebot standen – und dem Verkäufer jedes Mal einen satten Gewinn bescherten. Wenn es die Auktionshäuser selber sind, die über Strohmänner als Käufer auftreten, dann werden die Margen noch fetter. Und die Preise noch mehr verzerrt. Bis der Markt dann implodiert.“

Alle Ergebnisse über 1.000.000 Dollar:

RM Auctions:

1. 1967 Ferrari 275 GTB/4 N.A.R.T Spider – $27,500,000
2. 1953 Ferrari 375 MM Spider – $9,075,000
3. 1928 Mercedes-Benz 680S Torpedo Roadster – $8,250,000
4. 1939 Mercedes-Benz 540K Special Roadster  – $7,480,000
5. 1955 Ferrari 750 Monza Spider – $4,070,000
6. 1955 Jaguar D-Type – $3,905,000
7. 1974 McLaren M16C Indianapolis – $3,520,000
8. 1954 Ferrari 500 Mondial Spider Series I – $3,520,000
9. 1950 Ferrari 166 MM Barchetta – $3,080,000
10. 1961 Ferrari 400 Superamerica SWB Coupe Aerodinamico – $2,750,000
11. 1953 Maserati A6G/2000 Spyder – $2,530,000
12. 1935 Hispano-Suiza K6 Cabriolet -$2,255,000
13. 1960 Aston Martin DB4GT – $2,200,000
14. 1960 Maserati Tipo 61 ‘Birdcage’ – $2,090,000
15. 1958 Lister-Jaguar ‘Knobbly’ Prototype – $1,980,000
16. 1995 Ferrari F50 – $1,677,500
17. 1971 Ferrari 365 GTB/4 Daytona Spyder – $1,650,000
18. 1955 Mercedes-Benz 300SL Gullwing – $1,485,000
19. 1957 Mercedes-Benz 300SL Roadster – $1,430,000
20. 1964 Ferrari 250 GT/L Lusso Belinetta  – $1,386,000
21. 1996 Ferrari 333 SP Evoluzione – $1,375,000
22. 1960 Ferrari 250 GT Cabriolet Series II – $1,292,500
23. 1955 Mercedes-Benz 300SL Gullwing – $1,265,000
24. 1990 Ferrari F40 – $1,155,000
25. 1961 Ferrari 250 GT Cabriolet Series II – $1,100,000
26. 1911 Rolls-Royce 40/50 HP Silver Ghost Roadster – $1,017,500

Gooding & Company:

1. 1957 Ferrari 250 GT 14-Louver Berlinetta – $9,460,000
2. 1937 Bugatti Type 57SC Atalante – $8,745,000
3. 1997 McLaren F1 – $ 8,470,000
4. 1955 Ferrari 250 GT Berlinetta Competizione – $7,150,000
5. 1948 Alfa Romeo 6C 2500 Competizione – $4,840,000
6. 1966 AAR Gurney-Weslake Eagle Mk1 – $3,740,000
7. 1957 Ferrari 500 TRC – $3,080,000
8. 1967 Ferrari 365 California Spyder – $2,970,000
9. 1929 Bentley Speed Six Grafton Coupé – $2,860,000
10. 1965 Ferrari 275 GTB Long Nose Alloy – $2,585,000
11. 1929 Duesenberg Model J Convertible-Coupé – $2,365,000
12. 2002 Ferrari F2002 – $2,255,000
13. 1990 Ferrari F40LM – $2,090,000
14. 1965 Ferrari 500 Superfast – $1,980,000
15. 1954 Bentley R-Type Continental Fastback – $1,980000
16. 1935 Avions Voisin C25 Aérodyne – $1,925,000
17. 1955 Mercedes-Benz 300SL Flügeltürer – $1,705,000
18. 1963 Mercedes-Benz 300SL Roadster . $1,622,500
19. 1964 Porsche 904 GTS – $1,595,000
20. 1952 Ferrari 212 Europa Cabriolet – $1,540,000
21. 1965 Ferrari 275 GTB – $1,540,000
22. 1985 Ferrari 288 GTO – $1,512,500
23. 1964 Shelby 289 Cobra Competition Roadster – $1,485,000
24. 1956 Porsche 356 1500GS Carrera Speedster – $1,485,000
25. 1965 Ferrari 275 GTB – $1,485,000
26. 1958 Maserati 3500 GT Spider Prototipo – $1,430,000
27. 1933 Rolls-Royce Phantom II Continental Sedanca Coupé – $1,320,000
28. 1964 Ferrari 250 GT Lusso – $1,265,000
29. 2010 Bugatti Veyron Grand Sport – $1,155,000
30. 1966 Shelby 427 Cobra – $1,100,000

Text: FM
Bilder: RM Auctions, Gooding & Co

 

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