Wer seinen Fernbus liebt, der schiebt! – ein Erfahrungsbericht

Wir sind spät dran – schon seit einem guten Jahr ist der Langstreckenverkehr in Deutschland durch den §42a des Personenbeförderungsgesetzes liberalisiert. Kein Monopol mehr für die Bahn, stattdessen ein wild beklebtes Konkurrenzrudel in Form von Fernverkehrsbussen.

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Eh klar, dass man das irgendwann mal ausprobieren muss. Und nie lag der Zeitpunkt günstiger: den Testwagen in Ingolstadt abgegeben, mit dem Nahverkehr nach München gezuckelt, dort über das Wochenende ein paar Halbe getrunken und zum Wochenstart mit dem Bus zurück nach Frankfurt.

Gut, der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass einfach kein last-minute Ticket für den ICE zu bekommen war – sonst wäre ich nie auf die Idee mit dem bunten Bus gekommen. Schließlich schwingt beim Stichwort Busreise immer ein wenig Heizdecke und Kegelclub mit. Also: Google befragt, Website gefunden, 14€ bezahlt und Ticket ausgedruckt. Für den Anfang schon einmal nicht schlecht.

Am ZOB in München wirst Du dann auch gleich freudig vom Mann im grünen Sakko begrüßt, bekommst den Koffer abgenommen und darfst Dir einen Platz aussuchen. Wobei, mit dem Aussuchen ist es nicht so weit her: Der großzügig bestuhlte Mercedes Tourismo mit seinen 51 Sitzen ist bis auf wenige Plätze ausgebucht. Und wer zu spät kommt, der sitzt dann eben auf der Rückbank in der Mitte. Auf einem nicht verstellbaren Sitz. Immerhin hat man so fürstliche 12m Fußraum.

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Doch dann beginnt auch schon das Unterhaltungsprogramm. Zwar nicht auf den die ganze Fahrt über dunkel bleibenden Flachbildschirmen, sondern in Form eines wirklich lässigen Fahrstils. Ich bin mir sicher, der Fahrer meiner Linie 28 würde auch einen adäquaten Langstreckenpiloten abgeben. Schaltzeiten wie bei einem Doppelkupplungsgetriebe. Reaktionszeiten an der Ampel, wie als wäre er direkt mit dem Relais der Steuerung verbunden und ein räumliches Vorstellungsvermögen, dass ihn den 12m-Benz in Lücken werfen lässt, bei denen Du Dich im Golf nach dem zweiten Schulterblick doch nicht hineingetraut hättest. Ein Fest!

Dass er die Rampe zum zweiten Ring nicht im Drift genommen hat lag leider an der wenig humorvollen ESP-Abstimmung. Hier sind also noch ein paar Sekunden im Fahrplan versteckt. Auf der Autobahn wird der 100er zügig eingestellt und danach sauber Windschatten gefahren. Bei Bedarf natürlich auch eiskalt vollstreckt. Zur Not eben ganz links. Ruck-Zuck ist es Zeit für die gesetzliche Pause. 30 Minuten Rast sind vorgeschrieben und geparkt wird in der ersten Reihe des Rasthofs Spessart.

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Nachdem die lokale Nordseetheke leergefischt und das Feierabendbier getrunken ist, öffnet der Tourismo seine Pforten wieder. Um kurz darauf angelassen zu werden. Ungefähr zumindest. Ein paar Umdrehungen macht der Anlasser, dann ist wieder Ruhe. Sauber, denke ich mir – der Fahrer ist wirklich ein echter Racer. Schließlich habe ich es noch nie mitbekommen, dass ein Fernfahrer Öldruck pumpt vor dem Start. Aber wer gut schmiert, der fährt auch gut. Als das zweite Anlassen allerdings wieder nach ein paar Umdrehungen verstummte, dämmerte es: nix Racer. Die Batteriespannung war schlicht und einfach zu gering, um die zehn Liter des Reihensechsers in Wallung zu bringen.

Diese eiskalte Diagnose von der Rückbank  war allerdings noch nicht auf dem Fahrersitz angekommen und der Otto-Normal-Reisebus-Passagier scheint sich mit Anlassvorgängen von Verbrennungsmotoren auch nicht wirklich auszukennen, anders ist die Gelassenheit an Bord nicht zu erklären.

Und so wurden noch eine Hand voll weiterer Startversuche getätigt, bei denen man den Entlastungsrelais beim Arbeiten zuhören konnte und durchaus Mitleid mit den Startern der Neonröhren im Mittelgang entwickeln konnte. Kurz bevor wir den Fahrerruf betätigen wollten dann aber die erlösende Durchsage: „Dieser Bus treibt mich noch in den Wahnsinn. Ob vielleicht fünf starke Männer kurz anschieben könnten, es gäbe danach auch ein Freigetränk.“

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Selten bin ich so schnell auf den Beinen gewesen. Was nicht an der imaginären Karotte in Form eines kalten und kostenlosen Biers lag, sondern viel mehr daran, dass ich das Schauspiel nicht verpassen wollte, wie sich fünf Unerschrockene daran probieren 18 Tonnen feinster Mannheimer Busbaukunst die Steigung des Spessart-Parkplatzes hinaufzuschieben.

Das Ergebnis war wie erwartet: großartig. Denn es bewegte sich genau nichts. Also: gar nichts. Keinen Millimeter. Was nicht nur daran gelegen haben könnte, das die fünf Mutigen zu wenig gefrühstückt haben, sondern wohl eher daran, dass ein stromloses Pneumatiksystem einfach die Bremse nicht freigibt. Aber ich brauchte hier meine bescheidene Meinung nicht kund zu tun, denn es scharrte sich bereits ein beachtlicher Expertenkreis um den Busfahrer. Dieser, zwischen Schock, Rage und Resignation wandelnde Ärmste hatte zu jenem Zeitpunkt immerhin die Serviceklappe mit den Batterie-Stacks gefunden und geöffnet.

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Ein Slowene, Marke Trucker aus Leidenschaft, lupfte angesichts des Treibens die Gardine, verwies dann aber auf seine Pause und das er deshalb keine Hilfe leisten könne. Auch die restliche Parkplatzbefragung brachte keine Besserung – bis ein britischer Sprinter neben uns ausrollte. „Sure“ könne er helfen. Geparkt, Haube geöffnet und schon dämmerte es auch dem Tommie: mit 12V startet es das 24V-Bordnetz eines Busses relativ schwierig.

In der Zwischenzeit hatte der slowenische Trucker immerhin ein Starthilfekabel aus seinem Führerhaus gezaubert und freundlich angereicht. Ich hätte mit den beiden Kupferlitzen zwar höchstens die heimische Klingel verdrahtet, aber hey: man muss nehmen, was man kriegt. Weil er aber sein Aggregat nicht für die kurze Stromspenderei anreißen wollte, musste weiter auf Rettung gewartet werden.

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Die kurz darauf in Form eines mächtigen Volvos angerollt kam. Italienische Zulassung, sicherlich mehrere Weltumrundungen auf einer Motorölfüllung und vollgepackt mit asiatischen Touristen, die im Spessart-Zauberhaus ein paar Holzfiguren ausfassen wollten. Der freundliche Buslenker aus dem Süden – als Italiener natürlich bestens auskennend mit streikenden Kraftwagen – hat die Situation schnell erkannt und seinerseits die Ladeluke zum Batteriefach geöffnet.

Da man sich in etwa vorstellen kann wie sauber das Batteriefach eines knapp neun Monate alten Mercedes-Benz Busses mit zarten 150.000km auf der Uhr aussieht, wird man sich sicher auch vorstellen können, wie das des italienischen Volvos aussah. Wenig verwunderlich auch, dass die Auszüge des Batteriekastens nach dem Entfernen des grau-grünlichen Biotops aus altem Polfett, Ruß und Moos nicht gangbar waren. Für unseren Retter in der Not allerdings kein Hindernis, irgendwie werden die Klemmen des Starthilfekabels schon angesteckt werden können. Irgendwie. Einen kurzen Masseschluss am Batteriekasten später – inklusive entsprechendem Feuerwerk und der Angst um einen vaporisierten Italiener – waren die Kabel dann installiert.

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Der folgende Anlassversuch verlief unspektakulär. Ohne mit der Drehzahl auch nur ansatzweise abzufallen schüttelte der alte Volvo die nötigen Ampere lässig aus dem Generator und der grüne Mercedes startete, als wäre nichts gewesen. Die restliche Fahrt verlief leider unspektakulär. Zum Einen, weil der Benz sich tatsächlich klaglos mit dem Generatorstrom am Fahren hielt, zum Anderen, weil der unerwartete Stress unseren Fahrer wohl einiges an Konzentration gekostet hat. Denn auf dem Weg vom Offenbacher Kreuz hinein in die Frankfurter Innenstadt hat er ein paar mächtige Lücken ungenutzt gelassen, was ihm in München auf keinen Fall passiert wäre. Auch die Brems- und Einlenkpunkte wurden deutlich defensiver gewählt, als noch zu Beginn der Tour.

Nach dem gut 50 Minuten verspäteten Ausstieg am Hauptbahnhof am Main war deshalb klar: es ist nicht schlimm, dass ich mit dem Ausprobieren des Fernreisebusses so lange gewartet haben. Die Bahn ist einfach besser. Für einen netten Nachmittag, an dem man ein bisschen Unterhaltung braucht, da taugt der Bus. Nicht aber, wenn man schnell und effizient von A nach B kommen möchte. 100km/h maximale Reisegeschwindigkeit sind einfach zu wenig. Dazu das ständige Anfahren von chronisch überfüllten Innenstädten. Nicht zu vergessen die vorgeschriebenen, halbstündigen Lenkzeitpausen, die bei Strecken über 350km gehörig den Schnitt verhageln.

Deshalb bleibe ich Bahnfahrer. Mit über 300 quasi geräuschlos durch das Land schießen, dabei schnelles und störungsfreies WLAN genießen – ja, das hat seinen ganz eigenen Reiz. Und wenn der ICE dann mal Verspätung haben sollte, dann steht man irgendwo an einem schönen Hauptbahnhof, kann durch die Zeitungsläden stöbern, einen Kaffee trinken und eine frische Brezen essen. Zumindest besser, als sich an einem verlassenen Rastplatz auf Starthilfe wartend die Beine in den Bauch zu stehen.

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19 Kommentare
  1. Besonders lustig ist es mit dem grünen Bus auch wenn einen der Fahrer nicht im Smartphone hat. Da bringt einem auch das ausgesruckte Ticket nichts… Steht man nicht ind er Liste des Busfahrers wird man auch nicht mitgenommen…

    • Das widerspricht meinen Erfahrungen. Bei den Fernbussen verläuft alles erfreulich unbürokratisch – eben keine Beamtenbahn.

  2. Hey ,
    Das war ein gefundenes Fressen für Dich als Eisenbahnfan !. Das es aber auch mit dem „UnternehmenZufall “ nicht
    immer zum besten bestellt ist , habe ich als Bahnfahrer auch schon oft erlebt. Regelmäßige Verspätungen, ausgefallene Klimaanlagen und Türen, fehlende Lokführer,kaputte Loks und teuere Sitzplatzreservierungen in Wagen die gar nicht dabei waren.
    Also , soo toll ist die Bahn auch nicht .
    Ich nutze gerne die Fernbusse , und habe bis auf einmal immer gute Erfahrungen gemacht !!.
    Was Du erlebt hast , war sicherlich ein Einzelfall und nicht die Regel !!

    I

    • asphaltfrage sagte:

      Hallo Ulrich,
      natürlich kann ein mechanischer Defekt immer und überall auftreten. Der Text ist auch mit einem gewissen Augenzwinkern zu verstehen, denn in erster Linie bin ich Autofan. Wenn das aber mal stehen bleiben muss, dann bevorzuge ich tatsächlich die Bahn – allein was Raumangebot, Geräuschkomfort und Schnelligkeit angeht.

      Den Fernbus werde ich auch nicht zur Gänze meiden. Es werden sicher Situationen kommen, in denen ich in einen der grünen, blauen, gelben oder weißen Busse steige – dann aber immer mit Starthilfekabel im Gepäck😉

    • Hallo Ihr lieben !Der Artikel zum schmunzeln ?Ja absolut ,denn das Fahrpersonal auf den Fernbussen ist in den meisten Fällen total überfordert ! Auf diesen Bussen sind sehr viele Anfänger eingesetzt,welche zwar die Fahrerlaubnis für diese Fahrzeuge haben aber absolut keine Berufserfahrung besitzen !Technischer Defekt ?Ok mag vielleicht sein ,allerdings bei diesen überwiegend brandneuen Fahrzeugen eher nicht real!!!Die Realität ist aber beim Fahrer zu suchen !!!
      Aus eigener Erfahrung weiss ich zum Beispiel das ich als Fahrer während meiner gesetzlichen Pause alle Energieverbraucher (Kaffeemaschine,Microwelle ,Lüftungssysteme ,Bordlicht usw)abzuschalten habe !Dieses einfache Ritual hat wohl der Fahrer nicht beachtet somit die vorhandene Batterieenergie innerhalb von 20 min auf fast null heruntergewirtschaftet hat !Bei einem erfahrenen Fahrer passiert so etwas normaler weise nicht ,man sollte allerdings nie nie sagen !Auch mir ist so etwas schon passiert in meiner 40 jährigen Tätigkeit als Busfahrer im internationalen Reiseverkehr und bei einer gesamt km Leistung von mehr als 5 Millionen sind auch mir schon solche und ähnliche Dinge passiert !Man sollte das alles nicht überbewerten !Hier sind es einzel Fälle die sofort die Runde machen ,bei der Bahn kann ich nur sagen ich fahre sehr viel mit diesem Verkehrsmittel ! Z.B.von 20 Fahrten sind maximal 3 ohne irgendwelche Komplikationen von statten gegangen!In letzter Zeit mehren sich die negativen Dinge bei der Bahn (Sparmassnahmen welche jetzt langsam zum tragen kommen )sage ich nur Mehdorn lässt grüssen !!!!!!!!!

      • asphaltfrage sagte:

        Hallo Udo,
        vielen Dank für den netten Kommentar. Sicher war das ein Einzelfall und man darf den Text deshalb auch nicht überbewerten, eine gewisse Ironie schwingt natürlich mit.

        Der Fahrer war im Übrigen ein Guter: sauberer Fahrstil, da angenehm geschmeidig. Sollte er tatsächlich die Verbraucher nicht abgeschaltet haben während der Pause, dann kann so etwas passieren – und der Versuch den Bus mit dem 12V-Netz des Sprinters überstarten zu wollen verbuche ich unter dem Kapitel „Nervosität“.

        Irren ist menschlich und Fehler passieren. Allerdings wird die Bahn in der Öffentlichkeit auch häufig schlechter dargestellt, als sie wirklich ist. Wohingegen die neuen Fernbuslinien im Gegensatz oft „hochgejubelt“ werden.

        Man sollte den Artikel deshalb auch mehr als Unterhaltung sehen, denn als objektive Wertung der beiden Verkehrsmittel.

        Es grüßt der Autor, der morgen wieder mit dem Fernbus zurück nach Bayern fährt. (Und ein Starthilfekabel im Gepäck hat :P)

  3. Hmm … am Busbahnsteig Stgt-Vaihingen habe ich auch mal einen „Mein Fernbus“ stehen sehen, daneben einen Mercedes Benz Servicewagen. Der Techniker hat am Diesel des Busses gewerkelt, der dort ein paar Stunden Aufenthalt hat.

    Mein Gedanke war allerdings, „Hoffentlich bekommt der das Ding bis zum Abfahrtstermin in Gang“

    Ich würde sagen, das renkt sich ein. Die ganze Fernbussache ist noch neu, und die Anbieter werden sicher noch die richtigen Wartungsintervalle finden, damit das nicht öfters passiert. Ausfälle kann die Bahn schon sehr gut, ich glaube das ist keine gute Idee für die Fernbusler, gerade damit konkurieren zu wollen😀

    • Das zeigt doch, dass „Mein Fernbus“ für jederzeit mögliche Störfälle vorsorgt, denn der Servicewagen war dort. Wenn bem Basler Tram ein Combino oder Flexity auf der Strecke liegen bleibt, kommt auch der Netzservice oder ein Werkstattwagen. Bei der DB muss man im Sommer einfach in der Sauna ausharren, wenn die Klimaanlage versagt.

      • Ich denke das ist auch ein wenig „Ehrensache“ der Hersteller. Zumindest bei Bus und LKW. Was ich im letzten Jahr so aus dem bahnbereich gehört habe klingt eher so als würden oft schon mangelhafte Fahrzeuge geliefert, die nicht das halten, was die Hersteller versprechen.

  4. Leider zeugt dieser Bericht nicht unbedingt von einem „Weitblick“ des Verfassers. Dass es bei technischem Gerät eben auch technisches Versagen gibt ist keine Weisheit neuestem Datums.Im Übrigen macht die hier viel gelobte Bahn dies seit Jahrzehnten vor. Jedoch die Arbeit eines Mitbürgers derart in den Schmutz zu ziehen finde ich mehr als bedenklich. gerne würde ich das Berufsfeld des Verfassers erkunden und seine Arbeitsweise doch mal durchleuchten, ob die so 100% ist??

    • asphaltfrage sagte:

      Wo genau findet sich eine Stelle im Text in der „die Arbeit eines Mitbürgers derart in den Schmutz“ gezogen wird?

    • Das kann mit jedem Fahrzeug passieren ,wenn der Fahrer schlampt !!!!!!!!

  5. fjoer sagte:

    lol… das ist mir noch nicht passiert.

  6. Den letzten Absatz finde ich als häufige Bahnfahrerin nicht wirklich lustig. Probiere doch einmal die Strecke von München nach Magdeburg, sagen wir an einem Freitag nach 16:00 Uhr. Da kannst Du das erste Mal in Naumburg umsteigen. Naumburg ist übrigens ein ICE Kreuz. Hat aber leider keinen schicken Hauptbahnhof. Sollte der Anschlusszug dort weg sein, gibt es die nächste ICE-Verbindung (nach Magdeburg) zwei Stunden später. Der Bahnhof hat zwar einen Zeitschriftenladen, der allerdings nicht zu jeder Uhrzeit geöffnet ist, das gleiche gilt für die anderen zwei Geschäfte. Das heißt, Du stehst im Winter in einem zugigen Bahnhof unter Umständen ohne jegliche Chance, Dich mit einem Kaffee aufzuwärmen. Sicher alles eine Frage der Perspektive. Persönlich gesehen hätte ich Deine 50 min Verspätung meinen 120 min Verspätung vorgezogen. Ich bin mir sicher, die Fahrgäste, die noch über Magdeburg hinaus weiter wollten, aber nicht mehr konnten, weil kein Zug mehr fuhr und mit einem Hotelgutschein ausgestattet, ihre Reise erst 5 bis 6 Stunden später fortsetzen konnten auch.

    • asphaltfrage sagte:

      Gut, es kann einen natürlich auch schlechter erwischen – eh klar. Auf meiner Hauptroute von Frankfurt nach München läuft es meistens reibungslos. Wenn umsteigen, dann in Mannheim und da hat es wirklich einen feinen Bahnhof!

      Nun aber ein schönes Wochenende und vor allem: ein pünktliches!

      • In Mannheim beim Umsteigen: Laufen Sie mal über den ganzen Bahnsteig mit Reisegepäck, wenn der ICE mal wie so oft „umgekehrt gereiht“ ist, und ihr reservierter Platz im Anschlusszug sich am anderen Ende befindet.

  7. Hat dies auf Rolandroids Allerlei rebloggt und kommentierte:
    Was unterhaltsames über Fernbusse für meine Kategorie „Bahn und Wahn“ – hier allerdings mehr Wahn als Bahn:

  8. Und bei alledem sollte man nicht den Preis vergessen: Fernbus 14€ – ICE 101€ und 4,50€ – macht also einen Preisvorteil von 91,50€ – was in etwa Faktor 7,5 entspricht!

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